|
Die Stärke von Chianciano, die in
einer besonders reichen kommerziellen Produktion mit nicht
wenigen finanziellen und steuerlichen Vorteilen lag, wurde
durch verschiedene Ereignisse und Invasionen zwar geschwächt,
aber nicht gefährdet. Zu diesen Ereignissen gehörte
die dramatische schwarze Pest im Jahr 1348, die die halbe
Bevölkerung dahinraffte, dann, im Jahre 1373, die Übergabe
der Gemeinde von Chianciano an das Lehngut des Vizegrafen
von Turenne Wilhelm von Beaufort, il Villata" genannt,
Neffe des Pontifex Clemens VI., die bis zum Jahre 1386 dauerte;
eine weitere Pestepidemie im Jahre 1399 und die folgende
Hungersnot, die Angriffe und Zerstörungen der Söldnertruppen,
die häufig das Gebiet von Chianciano als Grenzgebiet
durchquerten, die Kriege zwischen Siena und Florenz und schließlich
die Invasionen von Ladislaus, König von Neapel im Jahre
1409, von Braccio aus Montone, Herr von Perugia, im Jahr
1418 und von den Poliziani im Jahr 1433.
|
 |